Sie suchen die besten Zinsen und die Testsieger? Mit dem Festgeld-Vergleich der Stiftung Warentest finden Sie die interessantesten Angebote. Bei einem Festgeldkonto legen Sie Ihr Geld über einen vorher vereinbarten Zeitraum an, ohne ein Verlustrisiko für Ihre Anlage einzugehen. Hier gibt es meist höhere Zinsen als für Tagesgeld.
Neues zum Zinsmarkt
Die besten Angebote, Neuigkeiten zu Banken oder auch zu Anbietern, die Sie meiden sollten und weitere Entwicklungen am Zinsmarkt finden Sie regelmäßig aktualisiert hier.
Der Nachteil von Festgeld: Vor Ablauf der Laufzeit kommen Sie nicht an Ihr Geld. Falls Sie flexibel sein möchten, sollten Sie sich für eines der Produkte aus unserem Tagesgeld-Vergleich entscheiden. Dort finden Sie aktuelle Zinskonditionen von über 100 Tagesgeldkonten. Enthalten sind auch Angebote ethisch-ökologischer Kreditinstitute. Eine weitere Alternative sind Kündigungsgelder. Sie bieten zwar meist weniger Zinsen als Festgeld, allerdings können Sparer nach Ablauf einer zumeist kurzen Kündigungsfrist zwischen 30 und 90 Tagen über ihr Geld verfügen.
Zinsen der besten Festgeldkonten
Sie können sich die Entwicklung der durchschnittlichen Jahresrenditen der jeweils zehn besten Festgelder mit Laufzeiten von 1 bis 5 Jahren in einer Grafik anzeigen lassen. Es wurden nur Angebote berücksichtigt, bei denen die zur Eröffnung nötige Mindestanlage höchstens 5 000 Euro beträgt. Durch Auswahl des Start- und Enddatums können Sie sich im Festgeldzinsen-Vergleich verschiedene Perioden anzeigen lassen. Die jeweiligen Laufzeiten (Rendite Festgeld 1 bis 5 Jahre) können Sie durch Anklicken entfernen und zuschalten.
Warum sich der Festgeld-Vergleich für Sie lohnt
Die besten Festgeldzinsen
Aktuelle Renditen von derzeit 196 Festgeldern und Sparbriefen mit Laufzeiten von 1, 3, 6, 9, 12 und 18 Monaten sowie für Laufzeiten von 2 bis 10 Jahren. Alle Daten bekommen Sie auch zum Download als PDF.
Das beste Festgeldkonto für Sie
Konditionen für alle Laufzeiten und für Mindestanlagebeträge von 1 bis 100 000 Euro. Sie können bis zu 20 Zinsangebote mehrerer Banken in der Tabelle übersichtlich darstellen und vergleichen. Mit wenigen Klicks finden Sie Angebote speziell für Minderjährige, für Gemeinschaftskonten, für Vereine sowie für betreute Personen. Ebenso finden Sie Angebote ethisch-ökologischer Kreditinstitute.
Nicht empfehlenswerte Banken
Nach dem Freischalten erhalten Sie Zugriff auf eine Tabelle mit ausländischen Banken, bei denen die Stiftung Warentest von einer Anlage abrät. Viele von diesen Angeboten werden über Zinsplattformen wie Raisin oder Check24 angeboten. Töchter von russischen Banken, die in der Europäischen Union (EU) ansässig sind, haben wir wegen des Angriffs von Russland auf die Ukraine aus unseren Zins-Vergleichen entfernt.
Heftartikel als PDF
Zusätzlich erhalten Sie ausgewählte Artikel aus der Stiftung Warentest Finanzen nach dem Freischalten als PDF.
Konditionen für 196 Festgelder und Sparbriefe (täglich aktualisiert)
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So schützen Sie sich vor Festgeldbetrug
Derzeit haben Zinsbetrüger Hochkonjunktur. Sie werben im Internet für attraktiv verzinste Festgeldangebote bei Banken mit europäischer Einlagensicherung. Vertrauen Sie nur den sechs Zinsportalen, die wir listen, wobei wir auch hier von mehr als der Hälfte der dort vermittelten Banken abraten. Die Stiftung Warentest erklärt, wie sich Sparer schützen können, nennt alle Banken, die nicht zu empfehlen sind und dokumentiert unseriöse Anbieter auf der Warnliste Geldanlage.
Einlagensicherungsfonds: maximal 3 Millionen Euro geschützt
Seit 2025 gelten neue Obergrenzen im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Bei Privatbanken, die dort Mitglied sind, werden pro Kunde und Bank 8,75 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank geschützt, aber maximal drei Millionen Euro. Anfang Januar 2030 soll die Obergrenze nur noch eine Million Euro betragen. Beträge, die vor diesen Stichtagen angelegt wurden, unterliegen bis zur Fälligkeit den jeweils alten Regelungen.
Festgeld – darauf sollten Sie achten
Sie müssen Festgelder üblicherweise einige Tage vor Fälligkeit kündigen. Anderenfalls kann es passieren, dass die Bank oder Sparkasse das Geld zu aktuellen Konditionen für die gleiche Laufzeit noch einmal anlegt. Die Banken nennen das „Prolongation“. Die neuen Konditionen können viel schlechter sein und Sparer kommen lange Zeit nicht an ihr Geld. Daher sollten Sie bei Vertragsabschluss klären, wie die Bedingungen der Bank aussehen.
Zinseszins bei Festzinsanlagen
Viele Kreditinstitute bieten standardisierte Laufzeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren. Je länger die Laufzeit, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Außerdem wird, anders als beim Tagesgeld, der Zinssatz beim Festgeld über die gesamte Laufzeit garantiert. Das gibt Ertragssicherheit, bedeutet aber auch, dass Sie Ihr Geld bei steigenden Zinsen nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten können.
Sparer sollten beim Abschluss einer mehrjährigen Festgeldanlage darauf achten, dass der Zinszufluss jährlich erfolgt. Bei den meisten Angeboten werden die Zinsen jährlich auf ein Konto des Anlegers ausgezahlt und sind dann auch steuerpflichtig. Es gibt aber auch Festzinsanlagen, bei denen die Zinsen dem Anlagekonto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden. Das ist gut, da so der Zinseszinseffekt wirkt.
Steuer berücksichtigen beim Zins-Vergleich
Wichtig für Sie ist, ob auch die steuerliche Erfassung der Zinserträge jährlich erfolgt oder alle Zinsen zusammen am Laufzeitende steuerpflichtig werden. Bei Banken, die den Zins mehrere Jahre nur auf den ursprünglichen Anlagebetrag berechnen und ohne Zinseszins am Ende der Laufzeit auszahlen, ist der Ertrag, also die Rendite pro Jahr, niedriger. Die Stiftung Warentest hält diese Angebote für unseriös. Unser Festzins-Vergleich enthält deshalb nur mehrjährige Festzinsangebote, bei denen der Zinszufluss und die steuerliche Erfassung in Form einer Ausschüttung oder Gutschrift auf dem Anlagekonto jährlich erfolgen (So haben wir getestet).
Meldepflicht bei Auslandsüberweisung
Häufig bieten ausländische Banken verlockendere Konditionen für Festgeldkonten als heimische Institute. Wer eine sichere Bank im Ausland gefunden hat und sein Erspartes auf ein Festgeldkonto transferiert, muss das der Deutschen Bundesbank melden (mehr zur Meldepflicht), wenn er mehr als 50 000 Euro (seit 2025) und länger als zwölf Monate anlegt. Das ist einfach per Telefon (0800 1234 111) möglich. Die Meldung dient reinen statistischen Zwecken. Wer das vergisst, braucht sich also nicht zu sorgen und kann dies nachmelden. Zwar gibt es eine Bußgeldandrohung, aber nach Aussage der Bundesbank gab es noch nie ein Verfahren in diesem Zusammenhang. Auch eine Selbstanzeige beim Zollamt – wie manche Portale empfehlen – ist unnötig.
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Sparbrief als Alternative zum Festgeld
Sparerinnen und Sparer, die länger höhere Beträge zu einem festen Zinssatz anlegen möchten, finden mit Sparbriefen oder Sparkassenbriefen eine Alternative. Sparbriefe nehmen eine Zwischenstellung zwischen einer klassischen Kontenanlage und einem festverzinslichen Wertpapier ein. Sie werden aber nicht an der Börse gehandelt, sondern von der Bank verkauft. Wie bei der Festgeldanlage gibt es auch bei Sparbriefen verschiedene Laufzeiten. Sparer müssen Sparbriefe nicht kündigen. Das Kapital wird automatisch fällig und auf das Konto des Anlegers überwiesen.
Sparbriefe in verschiedenen Varianten
Mehrjährige Sparbriefe gibt es mit jährlicher Zinsgutschrift sowie als auf- und abgezinste Sparbriefe. Auf- und abgezinste Sparbriefe sammeln die Zinsen über mehrere Jahre an und zahlen sie am Ende der Laufzeit zusammen mit dem angelegten Kapital zurück. Da die Zinsen in beiden Fällen am Ende der Laufzeit in einer Summe steuerpflichtig sind und der Sparerfreibetrag dann schnell überschritten wird, eignen sich diese Varianten nicht für alle. Prüfen Sie vor Abschluss, welche Variante für Sie infrage kommt.
Die Einlagensicherung checken
Die Europäische Union schützt laut einer Richtlinie 100 000 Euro pro Anleger und pro Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung. In Deutschland gibt es zusätzliche Sicherungssysteme, die weit höhere Summen schützen. Die Stiftung Warentest empfiehlt derzeit nur Banken aus EU-Ländern mit Top-Bewertungen der drei großen Ratingagenturen Fitch, Moody´s und Standard & Poor´s (siehe So haben wir getestet). Dasselbe gilt für Länder des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), wenn sie über eigene Sicherungseinrichtungen mindestens 100 000 Euro absichern. Ausnahme: Schweden entschädigt den Gegenwert von 1,15 Millionen Kronen. Ebenso aufgenommen werden Banken aus Großbritannien, wobei im Pleitefall der Gegenwert von maximal 85 000 britischen Pfund entschädigt würde. Hat das Herkunftsland einer Bank keine Top-Bewertung, so kann die Bank in unseren Vergleich aufgenommen werden, sofern eine zusätzliche Absicherung über deutsche Sicherungseinrichtungen besteht.
Wir aktualisieren regelmäßig mit Ihrer Hilfe
Die Konditionen für Festgeldanlagen erheben wir täglich direkt bei den Bankhäusern. Sollte Ihnen von Ihrem Kreditinstitut eine Konditionsänderung mitgeteilt werden, die wir noch nicht erfasst haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns darauf aufmerksam machen. Wir haben dafür eine spezielle E-Mailadresse eingerichtet: zinskonditionen@stiftung-warentest.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
So haben wir getestet
Der Produktfinder Festgeld enthält 196 Angebote von Großbanken, überregionalen Privatbanken sowie in- und ausländischen Onlinebanken, die folgende Kriterien erfüllen:
Einlagensicherung
Berücksichtigt werden nur Banken aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sowie Großbritannien, sofern deren Herkunftsländer bei den Noten für die Wirtschaftskraft von allen drei großen Ratingagenturen Fitch, Moody`s und Standard & Poor`s eine Topbewertung (AAA oder AA) haben. Nur deren Einlagensicherungen halten wir derzeit für so stabil, dass sie auch im Falle einer größeren Bankenpleite Anleger so zeitnah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für Länder aus dem europäischen Wirtschaftsraum (EWR), wenn dort über eigene Sicherungseinrichtungen mindestens 100 000 Euro abgesichert sind. Hat das Herkunftsland einer Bank keine Top-Bewertung, so kann die Bank in unseren Vergleich aufgenommen werden, sofern eine zusätzliche Absicherung über deutsche Sicherungseinrichtungen besteht. Töchter russischer Banken mit Sitz in der EU und in Deutschland haben wir wegen des Angriffs Russlands auf die Ukraine aus unseren Zinsvergleichen entfernt.
Personenkreis
Die Angebote sollten uneingeschränkt jeder volljährigen Person mit Wohnsitz in Deutschland offenstehen.
Rendite/Zins
Es wurden alle Festzins-Konditionen bis zu einem Anlagebetrag von 100 000 Euro erfasst.
Nebenkosten
Produkte, bei denen Kunden für Kontoeröffnung, Kontoführung oder Porto zahlen sollen, sind im Test nicht berücksichtigt. Die Angebote dürfen nicht an Bedingungen wie etwa die Eröffnung eines kostenpflichtigen Kontos oder eines Girokontos mit Gehaltseingang geknüpft sein.
Lockangebote
Der beste Zins muss für den gesamten Sparbetrag von mindestens 20 000 Euro gelten. Angebote, die nur für kleinere Beträge gelten, werden aussortiert.
Zinsgutschrift
Die Zinsen von mehrjährigen Anlagen müssen mindestens jährlich ausgezahlt oder dem Anlagekonto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden (Zinseszins). Mehrjährige Angebote, bei denen die Zinsen jeweils nur auf den Ursprungsbetrag berechnet werden und ohne Zinseszinsen erst am Ende ausgezahlt werden, sind aussortiert.
Steuern
Angebote von Auslandsbanken, für die Quellensteuer abgeführt werden muss, werden nicht aufgenommen. Auch mehrjährige Angebote, bei denen der gesamte Zins erst zum Laufzeitende in einer Summe ausgezahlt und dann erst steuerpflichtig wird, bleiben unberücksichtigt. Grund: Sparer laufen damit viel schneller als bei jährlicher Versteuerung Gefahr, den Sparerpauschbetrag zu überschreiten. Sie müssen dann 25 Prozent Abgeltungssteuer und gegebenenfalls Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer an das Finanzamt abführen.
